Dienstag, 25. Februar 2014
Das Land der tausend Hügel
Ost-Zentralafrika, südlich des Äquators zwischen dem 1. und 3. Grad südlicher Breite und zwischen dem 29. und 31. Grad östlicher Länge. Hier liegt es also das Land der Gorillas, das Land des Völkermordes, das Land der Armut und Strukturprobleme, aber auch das Land der Sauberkeit und Chancen.
Geschichte: Zusammen mit Burundi war Ruanda bis 1916 deutsche Kolonie unter dem Namen Deutsch-Ostafrika. Nachdem 1916 belgische Truppen das Land besetzten wurde Ruanda am Ende des ersten Weltkriegs von der belgischen Regierung verwaltet. Die Unabhängigkeit erreichte Ruanda am 1. Juli 1962.
Nach der ersten Republik (1962-1973), die durch Unterdrückung und Vertreibung der Tutsi Bevölkerung durch die Hutu-Mehrheit geprägt war, scheiterte 1994 auch die zweite Republik und das Land versank für 100 Tage im Völkermord. Auslöser waren die auf die Kolonialzeit zurückzuführende Unterscheidung der Tutsi (wohlhabende Viehzüchter) und Hutu Stämme (arme Bauern), und die politisch angespannte Lage durch die Invasion von 1990.
Die durch die Wirtschaftskrise (rapider Abfall von Kaffeepreisen am Weltmarkt, Hauptexportgut Ruandas) ausgelöste Arbeitslosigkeit und Armut, waren Grund für Kritik am Hutu-Präsidenten und die RPF (Rwandian Patriotic Front), bestehend aus den vertriebenen Tutsi-Exilanten zweiter Generation, startete 1990 im Norden des Landes eine Invasion, die im Bürgerkrieg endete. Die Friedensverhandlungen zwischen RPF und der Regierungspartei (MRND) scheiterten '93, da extremistische Hutus eine komplette Machtergreifung der RPF fürchteten. In dieser politisch angespannten Lage wurde das Flugzeug von Präsident Habyarimana am 6. April 1994 beim Landeanflug auf Kigali angegriffen und er kam bei jenem Attentat ums Leben. Bis heute ist unklar ob die RPF wirklich hinter dem Attentat steckte oder ob Hardliner der MRND das Attentat durchführten, da sie mit dem Regierungsstil ihres Parteiführers nicht übereinstimmten.
Das Resultat des Attentats waren 100 Tage Völkermord, in denen die Hutu durch Propaganda via Radiomonopol das Töten der Tutsi als Verteidigungsmaßnahme zum Schutz der eigenen Rasse rechtfertigten.
Das Ende des Bürgerkrieges wurde durch den militärischen Sieg der RPF-Truppen über die zahlenmäßig überlegenen, aber strategisch schlecht organisierten, Regierungstruppen der MRND besiegelt.
Am 19. Juli 1994 wurde Pasteur Bizimungu zum Präsidenten ernannt und in seiner Übergangsregierung, die bis 2003 andauerte, wurde Paul Kagame sowohl zum Vize-Präsidenten als auch zum Verteidigungsminister ernannt. Jener Kagame wurde 2003, nachdem die Verfassung per Volksabstimmung verabschiedet worden war und eine echte Regierung geformt werden konnte, mit 94% aller Stimmen zum Präsidenten gewählt. Wehrmutstropfen der ganzen Geschichte ist, dass internationale Politikexperten ihm vorwerfen, den Bürgerkrieg in Kauf genommen zu haben, um an die Macht zu kommen. Weiterhin wird ihm sowohl bei der Wahl 2003 als auch bei der Wahl 2010 (bei der er mit 93,08% bestätigt wurde) Wahlbetrug vorgeworfen. Bis heute sind auch die Taten der RPF während des Bürgerkriegs von 1990 bis 1994 verbunden mit Vorwürfen der Menschenrechtsverletzung inklusive Tötung von Kriegsgefangenen und Massakern an der Zivilbevölkerung.
Folgen des Genozids bleiben auch soziale Ächtung, an der Frauen, die im Krieg missbraucht wurden leiden und die dadurch entstandenen AIDS Erkrankungen dieser Frauen, da die Behandlung an den Kosten scheitert. Weiterhin gibt es viele Kinder, die durch den Krieg ihre Eltern und Familien verloren haben und deshalb als Waisen aufwachsen mussten.
Politisch bleibt die Frage wie weit die aktuelle Regierung in die Taten des Bürgerkriegs verwickelt ist, da zahlreiche Klagen gegen den Präsidenten und seine Leitungskräfte eingegangen sind, die den Verdacht erlauben, dass heutige Regierungsmitglieder schwerwiegende Verbrechen begangen haben.
Strukturprobleme: Ruanda ist das am dichtesten bevölkerte Land Afrikas. Mit circa 432 Einwohnern pro km² und einem stabilen Wirtschaftswachstum (Prognosen: ca. 7%) sieht es für die Zukunft aber nicht so schlecht aus wie allgemeine Erwartungen implizieren. Allerdings zeigt sich im internationalen Vergleich, dass das Land global gesehen hinten ansteht. Mit einem BIP pro Kopf von nur 724 US-$ im Jahr 2013 steht Ruanda auf Platz 166 von 186 in der Liste geführten Ländern. (Ökonomisches Musterland Ruanda auf politischen Abwegen) Die Landwirtschaft ist und bleibt für das Land Haupteinnahmequelle und Arbeitsplatz-Garant. 90% der Bevölkerung lebt direkt von der Landwirtschaft und der primäre Sektor trägt mit ca. 40% zum BIP bei. Die extrem hohe Bevölkerungsdichte und der Flüchtlingsstrom aus dem Kongo tragen dazu bei, dass die landwirtschaftlich nutzbare Fläche immer geringer wird. Die hügelige Landschaft und die häufig starken Regenfälle bewirken zudem Bodenerosion, was das nachhaltige Landwirtschaften erschwert. Eine erfolgreiche industrielle Entwicklung ist schwer zu etablieren, da es an Fachkräften mangelt und sich die heimische Industrie auf das Herstellen von einfacher landwirtschaftlicher Hilfsgeräte spezialisiert hat.
Größtes Problem ist und bleibt aber die Energieversorgung. Nur 11% der Bevölkerung haben konkreten Zugang zu Strom. Zwar ist die Regierung sich dessen bewusst, aber um sicheren Strom und nachhaltiges Produzieren zu gewährleisten, fehlen die Infrastruktur und die liquiden Mittel.
Gleich, aber nicht so drastisch, verhält es sich mit dem Zugang zu Trinkwasser. Das Land verfügt zwar über genug Wasserreserven, aufgrund des tropischen Klimas, allerdings ist die Versorgung der ländlichen Bevölkerung durch die Geländestruktur des Landes erschwert.
Gorillas und Chancen: Die Tourismus-Branche im Land verzeichnet einen stetigen Wachstum. Zwischen 2007 und 2013 konnte die lokale Hotelbranche einen starken Zuwachs verzeichnen. Auch internationale Fluganbieter erkennen das Potential Ruandas und zur ehemals einzigen Fluggesellschaft (Brussels Airlines) mit Direktflügen aus Europa, ist auch KLM auf den Ruanda-Bandwagon aufgesprungen. Zudem fliegen mit South African Airways, Qatar Airways und Turkish Airlines weitere internationale Fluggesellschaften nach Ruanda. Zwar ist das Tourismusnetz noch nicht so ausgeklügelt wie in den konkurrierenden Staaten wie Kenia, Tansania oder Uganda, aber vor allem in der Hauptstadt Kigali zeigen inverstierfreudige Geschäftsleute aus aller Welt Interesse am Land der tausend Hügel.
Weltweite Berühmtheit genießen weiterhin die Virunga-Vulkane im Norden des Landes. Das Grenzgebiet von Ruanda, Uganda und der demokratischen Republik Kongo beherbergt eine seltene Lebensform: die Berggorillas. Durch den Film "Gorillas im Nebel", welcher das Leben von Dian Fossey beschreibt, kamen diese seltenen Tiere zu Weltruhm. Zwar sind die Bestände der Tiere in den letzten Jahrzehnten nach oben gegangen, allerdings ist das Fortbestehen dieser Tiere noch lang nicht gesichert. Durch den wachsenden Tourismus und dem ungebrochenen Interesse an den Tieren ist der Schutz aber einfacher geworden. Der Einsatz der Park-Ranger und die mutigen Versuche von Tierärzten bieten den Tieren eine gute Überlebenschance, die der Lebensraumzerstörung und Wilderern entgegen wirkt.
Vision 2020: Kritik an Präsident Kagame hin oder her. Die Politik für die der Regierungschef steht hat gute Ansätze. 2009 trat Ruanda dem Commonwealth bei und gehört der Ostafrikanischen Union (EAC) an. Er versucht Englisch als Amtssprache zu integrieren und so seinen Bürgern in einer sich globalisierenden Welt mehr Chancen zu bieten. Allerdings bietet die Integrierung der "neuen" Sprache Konfliktpotential. Als erstes müssen die Lehrer für den Englisch-Unterricht umgeschult werden, was mit Kosten und Zeitaufwand einhergeht. Zum anderen könnte der Tutsi-Hutu-Konflikt wieder entstehen, da die Tutsi-Kinder (1962 vertrieben nach Uganda, Kenia oder Tansania) im Ausland englischsprachige Schulen besuchten. In der Zeit nach 1994, als die Hutus die Flucht ergreifen mussten, konnten diese nur in Länder wie Burundi oder den Kongo fliehen. Dort spricht man Französisch und die rückkehrenden Hutus könnten sich als Benachteiligte der Sprachumstellung sehen.
Chancen bieten sich aber viele in Ruanda. Innerhalb von drei Tagen kann man eine Firma registrieren lassen, was in den Nachbarstaaten Monate dauern kann. Das Arbeitsklima in Ruanda ist vorbildlich und die straffe Regierungsführung von Kagame ist ein Hauptgrund dafür. Die Gangart des Präsidenten garantiert Stabilität, was in anderen Ländern im Umkreis nicht geboten wird. Gegen Korruption geht er mit vorbildlichen Ansätzen vor, weiterhin funktioniert die Verwaltung des Landes tadellos und Ruandas Gesellschaft entwickelt sich hin zur Leistungsgesellschaft mit Chancen für diejenigen, die gut ausgebildet sind und Ehrgeiz an den Tag legen. Das Gemeinwohl steht aber dennoch im Vordergrund. Die meisten Ruander haben eine Krankenversicherung. Die Steuereinnahmen steigen Jahr für Jahr um circa 10%. Und während in Afrika die Armutsrate stagniert, konnte Ruanda diese von 70% auf 50% senken. Tendenz: weiter sinkend. Hauptziel der Regierung für die nächsten Jahre (bis 2020, wenn alles perfekt läuft) ist das Land vom Agrar-Stützpunkt zum High-Tech-Informationszentrum von Afrika zu katapultieren. In Kigali werden neue Funkmasten errichtet und Glasfaserkabel verlegt. Jedes kleine und noch so, global gesehen, unwichtige Dorf soll vernetzt werden. Dass die Regierung sich mit ihren Plänen nicht übernimmt, zeigt die Tatsache, dass Plastiktaschen völlig abschafft wurden und das dies dazu beigetragen hat Kigali zur saubersten Stadt Afrikas zu machen. (Plastiktueten in Ruanda seit Jahren verboten; ARD)
Geht Ruanda diesen Weg weiter, kann es sich zu einem Staat entwickeln, der als Vorbild für viele dritte Welt Länder dienen kann. Zwar kreist der Schatten Genozid immer noch über dem Land, aber die Chancen der Veränderung der Gesamtsituation stehen besser als in anderen Ländern Afrikas.
Random Notes:
- Größter industrieller Arbeitgeber in Ruanda ist eine Brauerei
- Poetischer Anstoß der Woche:
"Man wird niemals zu 100 Prozent ehrlich sein, weil man davor zu sich selbst ehrlich sein muss."
- MTN und dstv gibt es überall auf der afrikanischen Landkarte
- "Be realisitc, ask the impossible!"
Samstag, 22. Februar 2014
Bilderreihe #8: The last call from SA
7 Monate wie im Flug. Was bleibt sind Eindrücke für Jahre und Momente für die Ewigkeit. Ich möchte mich hiermit bei allen Personen bedanken, die diese wunderbare Zeit möglich gemacht, mich unterstützt haben und mit mir durch Hoch- und Tiefpunkte gegangen sind. Südafrika hat seinen Eindruck bei mir hinterlassen, aber die Menschen, die diese Zeit geprägt haben, waren perfekter als ich mir das je hätte erträumen können.
Meine Reise zieht mich nun wieder in Richtung Norden. Ruanda heißt die nächste Haltestelle. Davor gibt es aber noch die letzten Eindrücke aus der Rainbow-Nation.
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| Vielfältiges Südafrika: |
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| Von Stränden, |
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| Massentourismus |
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| über Berge |
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| und Täler. |
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| Side-Note: Camping, you 're doing it wrong. Botswana Style ! |
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| Typisches Frühstück an der Bert's Bricks Primary School |
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| Spatlo Massenproduktion |
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| Danke an den Staff für die wunderbare Zeit |
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| Danke an das Kinderheim und (fast ;) ) alle Kinder |
| Es verabschiedet sich "Mr JJ" von der besten Schule der Welt mit den besten Kindern der Welt |
Random Notes:
- "Feuer ist Zivilisation."
- "Äh. Das ist das Bild auf dem ich so nen dicken Bauch hab.... kein Wunder, dass ich das nicht in einen anderen Ordner verschieben kann."
- "Wer Abschied nimmt, hat sich im Leben der Bleibenden schon einen Platz reserviert."
- Glückwunsch an Mr. Larso, der im Gewinnspiel das Losglück auf seiner Seite hatte und jetzt der neue Besitzer der Solar-Lampe ist!
- Reiche Teenager aus Botswana haben einen Hang zur Instagram Sucht und unechte Haare.
- Smartphone Spiel des Jahres: Quiz Duell
- Offizielle Anzahlregelung für Upper-Flat Partys:
6 Leute in einem Zimmer = Zimmerparty
5 Leute in der Küche = Küchenparty
4 Leute im Bad= Badparty
- "Once you follow Bafana Bafana in Soccer you need tabletts for stress."
- "Da sind 6 Plätze noch frei im Auto. In Afrika heißt das 10!"
"Es gibt im Leben keine Perfektion. Allein auf der Suche danach muss man so viele Abtriche machen, dass man dadurch erst die wahre Perfektion erkennt."
"You can leave South Africa,
but South Africa never leaves your heart."
Sonntag, 19. Januar 2014
Urlaub mit Hindernissen
„Brauchsch doch koi Krücke, bisch
selber a Krücke!“
Trainer Ludwig
Ein 22 Tage Plan für einen verrückten und
unvergesslichen Südafrika Urlaub:
Tag
1 (13.12.2013): Reiße dir in Potchefstroom die Außenbänder bei einem unnötigen
Basketball Shootaround, um den Urlaub so noch mehr zu erschweren und
somit die ersten Tage auf Gehhilfen verbringen zu müssen.
Tag 2: Weigere dich während der 10 Stunden Fahrt von Potch nach Umzumbe auf den überteuerten Maut Straßen zu fahren und erlebe das komplette South Africa Feeling inklusive Potholes, Straßen die keine sind, schlechte Sicht aufgrund von Nebel und Regen, Ziegen auf der Straße, Menschen auf der Straße und was der Lebewesen noch mehr auf der Straße sind. Fahre auf diesem Trip nie selbst Auto und suche dir fähige Fahrerinnen, die im südafrikanischen Verkehrschaos erprobt sind. Buche dir als Unterkunft in Umzumbe einen schönen Backpacker wie die Mantis and Moon Lodge und treffe dich dort mit den gleichen Leuten mit denen du schon ein halbes Jahr Zeit verbracht hast, da du dir sicher sein kannst, dass diese ein schönes Beisammensein garantieren.
Tag
3: Sonne dich an einem der typischen Strände der South Coast, da
diese mit Gehhilfen kaum zu erreichen sind. Bau am Strand ein Auto
aus Sand. So kann man die Einheimischen nach der Show auf Krücken
noch mehr beeindrucken. Um einen anstrengenden Tag in Umzumbe und
Umgebung abzurunden starte einen Braai, kaufe dafür viel zu viel
Fleisch und philosophiere am Feuer über hochkomplizierte Themen des
Alltags.
Tag
4: Besuche, nach einer Stunde Fahrt in Richtung Süden, die Ku-Bolooyi River Lodge in
Leisure Bay und genieße dort den wunderbaren Ausblick auf den
indischen Ozean. Mache dich ohne viel Recherche auf die Suche nach
einem Restaurant im Umkreis. Gib nach 2 Stunden die Suche auf und
begebe dich sofort ins Wild Coast Sun Resort und diniere bei
atemberaubender Sicht auf das Meer.
Tag
5: Kurve, während der circa 6 Stunden Fahrt nach Coffe Bay (Wild
Coast), gekonnt um die verschiedensten Hindernisse, die dir die
Straße bietet. Stolpere, am Ziel angekommen, in die Touristen-Falle
und quäle dich mit einer überteuerten Pizza. Lass den Tag bei einer
Party im berühmten Coffee Shack ausklingen.
Tag
6: Begebe dich vor dem Start deiner weiteren Reise in die Hände
eines virtuosen Reiki Praktizierenden, um deinen angeschlagenen Fuß
„schneller“ heilen zu lassen. Begebe dich danach in die Hände
der unbeschreiblichen Greyhound Busfahrer, die dich mit ansteckender
Hektik durch das halbe Land nach Johannesburg kutschieren.
Tag
7: Runde die 11 Stunden Fahrt mit dem Bus mit einer Fahrt in einem
einheimischen Taxi ab. Rede während der Fahrt in deiner
Heimatsprache, um die Stimmung im Taxi gesprächig zu halten.
Tag
8: Visitiere den berühmten internationalen Flughafen OR Tambo mit
einer Fläche von 1.600 Hektar.
Tag
9: Statte dem Nelson Mandela Square in Sandton City einen Besuch ab
und ignoriere die Instagram-Süchtigen vor der unübersehbaren
Mandela-Statue. Lebe am Ende des Tages das Leben von Mr. Goodlife und
verspeise ein perfekt zubereitetes T-Bone Steak im „The Butcher
Shop & Grill“.
Tag
10: Nach 10 Tagen Südafrika pur, entspanne dich und
lasse dir einen Teil deiner Familie aus Deutschland einfliegen, um die einzigartige Atmosphäre mit noch mehr Menschen zu teilen.
Tag 11: Widme dich den neuesten TV-Trends und schaue an einem Tag mehrere Staffeln Dexter, ohne dich vom Sofa weg zu bewegen. Das schont sowohl den angeschlagenen Fuß, gibt auf der anderen Seite aber auch Zeit die Seele ein wenig baumeln zu lassen.
Tag 12 + Tag 13: Um das relativ rustikale Essen während der Tage in Backpackern und on the Road zu kompensieren, feiere Weihnachten sowohl am 24.12. (wie in Europa üblich) als auch am 25.12. (wie in South Africa üblich). Überfresse dich bis zur Bewegungsunfähigkeit und teste deine Unbeweglichkeit beim unfreiwilligen Pool-Besuch am späten Abend.
Tag 14: Da nun der Weihnachtsspeck dich hoffnungslos übermannt hat, gebe dich dem hin und überzeuge dich von den Vorzügen eines Steinofens beim Pizza backen. Nähere dich dem Ideenreichtum der Nicht-Europäer an und probiere alle möglichen Variationen von Pizza.
Tag 15: Versuche am ersten Tag der Reise mit deiner Familie nicht zu viel typisch südafrikanische Eindrücke aufkommen zu lassen. Das könnte von der Schönheit des Landes ablenken und falsche Schlüsse aufkommen lassen. Tipp: Fahre nun über Maut-Straßen, meide billige Backpacker im Nirgendwo und such dir als Reiseziel eine Stadt, die von nur einer Bevölkerungsgruppe geprägt wird. Die indische Hochburg Durban liegt am indischen Ozean und besticht mit billigem Miami Feeling plus Skyline. Um dem Curry-Kultur-Schock zu entgehen suche dir ein Guesthouse außerhalb der Downtown. Das de Charmony Estate in Verulam bietet eine solche Atmosphäre und das Abendessen mit der Besitzerin bietet bleibende Erinnerungen.
Tag 16: Nur 10 Kilometer südlich von Verulam befindet sich Umtlodi, eine kleine süße Hotel-Stadt mit einem kilometerlangen Strand. Stürze dich in die meterhohen Wellen an der North Beach und versuche nicht auszusehen wie ein typischer Tourist aus Europa.
Tag 17: Verfalle in einen Shopping-Wahn. Um diesen zu stillen lohnt sich ein Besuch im Gateway Theatre of Shopping. Mit seinen über 400 Shops auf 220,000 m² und über 12,000 Parkplätzen, ist die Mall die größte der südlichen Hemisphäre. Keine Wünsche bleiben in diesem spektakulären Ort unerfüllt . Allerdgins kann es passieren, dass man durch den Overload an Eindrücken den Skatepark, entworfen von Tony Hawk persönlich, nicht findet. Aber dies sollte einem nicht den Tag verderben. Ebenso wenig sollte man sich über die minderwertige Qualität der Autoreifen erzürnen und den kaputten Reifen von wissenden und virtuosen Boxenstall-Crew-Mitarbeitern an der Mall wechseln lassen.
Tag 18: Besuche den King Shaka International Airport und überzeuge dich dort von der Hilfsbereitschaft der Autovermieter, die jeglichen Schaden am Auto dadurch ausmerzen, dass sie einfach ein neues Auto zur Verfügung stellen. Um dem, durch diese Lappalie entstandenen Stress zu entkommen, verbrenne dir deine Haut an der South Beach von Durban. Staune über die zahlreichen Shops am Strand, die monopolartig alle das Gleiche zu gleichen Preis verkaufen.
Tag 19: Beende das Jahr 2013 mit einem Besuch in einer high-class Strandbar. Philosophiere dabei über Streiks auf großen Container-Schiffen und beobachte alteingesessene Surfer beim verzweifelten Versuch wieder jung zu sein. Runde das Jahr im großartigen Partyleben von Verulam mit Ironie und Sarkasmus ab.
Tag 20: Stürze dich ins Verkehrschaos von Umhlanga, der Touristenhochburg. Überzeuge die arroganten Badewächter und die pauschal Touristen von deinen multilingualen Fähigkeiten. Lebe das Leben eines russischen Öl-Magnaten und verspeise hochqualitatives Seefood.
Tag 21: Übe Kritik am deutschen Bankensystem und deren Kredit Karten Politik. Fahre durch gesamt Verulam auf der Suche nach einem passenden Bankautomaten. Nachdem Bezahlen des Guesthouses fahre durch das halbe Land, um eine der langweiligsten Städte des Landes zu besuchen. In Potchefstroom gibt es eine Mall und ein wunderschönes Guesthouse mit dem Namen Kwakgatleng.
Tag 22 (03.01.2014): Frühstücke in der berühmten Mooi River Mall und vergleiche sie nicht mit den anderen Shopping-Facilities deiner Reise. Runde den verrückten Urlaub mit einem Besuch im Abraham Kriel Child & Youth Care Centre Potchefstroom, Dr Kenneth Kaunda District, North West Province, South Africa, Southern Hemisphere, aAdW ab.
Random Notes:
- Gewinn-Spiel: Für was steht die Abkürzung aAdW, die der Autor im oberen Teil verwendet (Tag 22)?
Antworten bitte in die Kommentare mit Namen, der Einsendeschluss ist der 31.01.2014. Aus allen richtigen Antworten wird ein Gewinner im Losverfahren ermittelt.
Unter allen richtigen Antworten verlost das JJ goes south Team eine stylische, solarbetriebene Consol Solar Jar für überwältigende Abende im entspannenden Licht von 100% umweltfreundlichen Licht.
- "Ek kom van de Buur. Ek praat Afrikaans. Ek praat Kack!"
- Beim Versuch, Ihren Post zu speichern oder zu veröffentlichen, ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
- Setswana-Lektion #2: "Fa o neelana kgang, dintlha tsa botlhokwa tse di tshwanetseng go tlhokomelwa ke tse" - Beim Präsentieren ist auf folgende Faktoren Wert zu legen
- "Ihr sollt euer Essen holen. Now, now, sofort. Ernsthaft. Hat der Küchen-Hobbit gesagt."
- Buch-Tipp: Thierry Henry: Lonely at the Top: a Biography
Tag 11: Widme dich den neuesten TV-Trends und schaue an einem Tag mehrere Staffeln Dexter, ohne dich vom Sofa weg zu bewegen. Das schont sowohl den angeschlagenen Fuß, gibt auf der anderen Seite aber auch Zeit die Seele ein wenig baumeln zu lassen.
Tag 12 + Tag 13: Um das relativ rustikale Essen während der Tage in Backpackern und on the Road zu kompensieren, feiere Weihnachten sowohl am 24.12. (wie in Europa üblich) als auch am 25.12. (wie in South Africa üblich). Überfresse dich bis zur Bewegungsunfähigkeit und teste deine Unbeweglichkeit beim unfreiwilligen Pool-Besuch am späten Abend.
Tag 14: Da nun der Weihnachtsspeck dich hoffnungslos übermannt hat, gebe dich dem hin und überzeuge dich von den Vorzügen eines Steinofens beim Pizza backen. Nähere dich dem Ideenreichtum der Nicht-Europäer an und probiere alle möglichen Variationen von Pizza.
Tag 15: Versuche am ersten Tag der Reise mit deiner Familie nicht zu viel typisch südafrikanische Eindrücke aufkommen zu lassen. Das könnte von der Schönheit des Landes ablenken und falsche Schlüsse aufkommen lassen. Tipp: Fahre nun über Maut-Straßen, meide billige Backpacker im Nirgendwo und such dir als Reiseziel eine Stadt, die von nur einer Bevölkerungsgruppe geprägt wird. Die indische Hochburg Durban liegt am indischen Ozean und besticht mit billigem Miami Feeling plus Skyline. Um dem Curry-Kultur-Schock zu entgehen suche dir ein Guesthouse außerhalb der Downtown. Das de Charmony Estate in Verulam bietet eine solche Atmosphäre und das Abendessen mit der Besitzerin bietet bleibende Erinnerungen.
Tag 16: Nur 10 Kilometer südlich von Verulam befindet sich Umtlodi, eine kleine süße Hotel-Stadt mit einem kilometerlangen Strand. Stürze dich in die meterhohen Wellen an der North Beach und versuche nicht auszusehen wie ein typischer Tourist aus Europa.
Tag 17: Verfalle in einen Shopping-Wahn. Um diesen zu stillen lohnt sich ein Besuch im Gateway Theatre of Shopping. Mit seinen über 400 Shops auf 220,000 m² und über 12,000 Parkplätzen, ist die Mall die größte der südlichen Hemisphäre. Keine Wünsche bleiben in diesem spektakulären Ort unerfüllt . Allerdgins kann es passieren, dass man durch den Overload an Eindrücken den Skatepark, entworfen von Tony Hawk persönlich, nicht findet. Aber dies sollte einem nicht den Tag verderben. Ebenso wenig sollte man sich über die minderwertige Qualität der Autoreifen erzürnen und den kaputten Reifen von wissenden und virtuosen Boxenstall-Crew-Mitarbeitern an der Mall wechseln lassen.
Tag 18: Besuche den King Shaka International Airport und überzeuge dich dort von der Hilfsbereitschaft der Autovermieter, die jeglichen Schaden am Auto dadurch ausmerzen, dass sie einfach ein neues Auto zur Verfügung stellen. Um dem, durch diese Lappalie entstandenen Stress zu entkommen, verbrenne dir deine Haut an der South Beach von Durban. Staune über die zahlreichen Shops am Strand, die monopolartig alle das Gleiche zu gleichen Preis verkaufen.
Tag 19: Beende das Jahr 2013 mit einem Besuch in einer high-class Strandbar. Philosophiere dabei über Streiks auf großen Container-Schiffen und beobachte alteingesessene Surfer beim verzweifelten Versuch wieder jung zu sein. Runde das Jahr im großartigen Partyleben von Verulam mit Ironie und Sarkasmus ab.
Tag 20: Stürze dich ins Verkehrschaos von Umhlanga, der Touristenhochburg. Überzeuge die arroganten Badewächter und die pauschal Touristen von deinen multilingualen Fähigkeiten. Lebe das Leben eines russischen Öl-Magnaten und verspeise hochqualitatives Seefood.
Tag 21: Übe Kritik am deutschen Bankensystem und deren Kredit Karten Politik. Fahre durch gesamt Verulam auf der Suche nach einem passenden Bankautomaten. Nachdem Bezahlen des Guesthouses fahre durch das halbe Land, um eine der langweiligsten Städte des Landes zu besuchen. In Potchefstroom gibt es eine Mall und ein wunderschönes Guesthouse mit dem Namen Kwakgatleng.
Tag 22 (03.01.2014): Frühstücke in der berühmten Mooi River Mall und vergleiche sie nicht mit den anderen Shopping-Facilities deiner Reise. Runde den verrückten Urlaub mit einem Besuch im Abraham Kriel Child & Youth Care Centre Potchefstroom, Dr Kenneth Kaunda District, North West Province, South Africa, Southern Hemisphere, aAdW ab.
Random Notes:
- Gewinn-Spiel: Für was steht die Abkürzung aAdW, die der Autor im oberen Teil verwendet (Tag 22)?
Antworten bitte in die Kommentare mit Namen, der Einsendeschluss ist der 31.01.2014. Aus allen richtigen Antworten wird ein Gewinner im Losverfahren ermittelt.
Unter allen richtigen Antworten verlost das JJ goes south Team eine stylische, solarbetriebene Consol Solar Jar für überwältigende Abende im entspannenden Licht von 100% umweltfreundlichen Licht.
- "Ek kom van de Buur. Ek praat Afrikaans. Ek praat Kack!"
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- Setswana-Lektion #2: "Fa o neelana kgang, dintlha tsa botlhokwa tse di tshwanetseng go tlhokomelwa ke tse" - Beim Präsentieren ist auf folgende Faktoren Wert zu legen
- "Ihr sollt euer Essen holen. Now, now, sofort. Ernsthaft. Hat der Küchen-Hobbit gesagt."
- Buch-Tipp: Thierry Henry: Lonely at the Top: a Biography
Dienstag, 3. Dezember 2013
Jahresrückblick Teil 2
Juli
Nach gut zwei Tagen Reisestrapazen-Erholungs-Zeit beginnt das Leben in Südafrika. Ohne es zu wissen komme ich direkt in den Schulferien an, was mir Zeit zur Gewöhnung an das Lebens in Afrika gibt. In den ersten zwei Wochen heißt es also - dank der Unterstützung der anderen Volontäre - pures Südafrika-Feeling genießen. Township, Pot, Pool, Pub, Party!
Am 15. dieses Monats ist es dann soweit: Schule. Das Bert's Bricks Primary School Kollegium ist nur in kleinen Fraktionen anwesend. Somit muss der Volontär das Boot schaukeln. Ins kalte Wasser geworfen, unterrichte ich mich in den ersten Wochen um Kopf und Kragen. Improvisationskünste eigne ich mir schnell an und so schlängele ich mich durch Social Science, Mathematik und Englisch Stunden. Das Ende meines ersten Monats in Südafrika ist allerdings von einem herben gesundheitlichen Breakdown gekennzeichnet. Die Flu-Week endet in einem Besuch beim Zahnarzt, der mir die Zahnwurzel notgedrungen zusammenflickt. Für die letzten drei Tage des Monats liegt unser Held erst einmal flach.
August
Der August beginnt zuckersüß, da mich das halbe Kollegium am Kinderheimkrankenbett besucht. Wieder auf dem Damm geht der Alltag in der Schule geregelter von Statten und ich finde mich öfter als Assistenz-Lehrer wieder, was mir tiefe Einblicke in das südafrikanische Schulsystem bietet. Auf der Arbeit gibt es zwar endlich Konstanz, aber im Kinderheim machen sich die Volontäre auf nach Hause. Nach knapp einem Monat hießt es Abschied nehmen von denen, die mir uneigennützig das neue Leben und den Einstieg in dieses so viel einfacher gemacht haben.
Gleichbedeutend mit der Umstellung im Kinderheim bekomme ich auch neue Aufgaben. Study-Time mit den 4-klässlern steht nun Nachmittags auf dem Programm.
Nach einer Woche ohne viel Spektakuläres kommt die Ankunft der neuen Deutschen. Wenig Legendäres passiert allerdings bis zum 29.08.2013. Dann trägt sich der unglaublichste Geburtstag aller Zeiten zu. Kuchen über Geschenke über Glückwünsche über Geburtstagssongs in vier Sprachen. Fazit: 21 und kein bisschen erwachsen ( :-D ).
September
Nach kurzer Gewöhnungszeit an mein fortgeschrittenes Alter geht der Alltag seinen Lauf. Study-Time mit Joseph und unserer High-Entertainment aber Low-Motivation Gruppe. Arbeit an der Bert's Bricks als wandelnder Kopierer und was der Dinge mehr sind. Das menschliche Highlight ist Zahnarzt Dr. Victor, der auf die Bezahlung meiner Behandlung verzichtet. Sportliches Highlight sind die südafrikanischen Meisterschaften im Cross-Country, für die sich ein Großteil unseres Schulteams qualifiziert hat. Bevor es aber in den ersten Urlaub geht muss ich mich noch mit einem Magen-Darm-Virus rumschlagen und verpasse dadurch die letzte Schulwoche vom dritten Quartal komplett.
Fast wieder genesen geht es via schwarzem Taxi Johannesburg. Das Apartheit-Museum und die Fahrrad-Tour durch das berühmteste aller Townships ("Soweto that is") hinterlassen bleibende Eindrücke. Für 4 von 10 geht es von Johannesburg weiter in Richtung Norden. Pilanesberg National Park inklusive Elefanten, Nashörnern, Löwen und (!) Leoparden. Vom wunderbaren Essen der Bakubung Lodge ganz zu schweigen. Der Heimweg nach Potch ist - wie immer in SA - vogelwild. Endlich zu Hause angekommen klingen die Ferien gechillt aus und der Urlaubs-Monat ist beendet.
Oktober
Term 4! Die gesamte Schule macht sich langsam aber sicher für die Abschlussprüfungen bereit. Der, sonst so lasche Unterricht, nimmt Fahrt auf und die Kids müssen sich echt reinhängen. Dafür werden einige aber auch belohnt und kommen entweder in den Genuss des Adrenalin-Kicks in Gold Reef City oder feiern ihren Abschlussball in Highschool-Musical Ambiente. Sowohl das Farewell-Wochenende als auch das Achterbahnfahren in der größten Mine von Johannesburg sind spektakulär. Ebenfalls in Joburg und ebenfalls spektakulär ist das Rugby Spiel SA vs. NZ. Hier kommen wir in den Genuss von Weltklasse Rugby und dem dazugehörigen Packet aus tieffliegenden Flugzeugen, afrikanischen Flüchen gegen den Schiedsrichter und dem Kriegstanz der Neuseeländer.
Der Abschluss des "Heirats-Monates" steht für mich ganz im Zeichen der Familie. Im Krüger National Park kommen wir in den Genuss der kompletten Big 5 innerhalb magisch kurzer Zeit und finden dort auch einen Platz für die Ewigkeit.
November
Eine vogelwilde Heimfahrt mit einem maßlos überfülltem einheimischen Taxi später bricht der letzte Arbeitsmonat an. Ich schreibe Klassenarbeiten am PC und versuche verzweifelt meine Bert's Bricks Kinder auf ihre Examen vorzubereiten.
Von überdurchschnittlicher Sportlichkeit gepackt schießen Jacob und ich, Mitte November, unser Team zum Sieg und aufgrund meiner "Healthy Week" genehmige ich mir danach keine Flasche importierten Erdinger sondern eine Flasche Cola.
Bei der Grade R Graduation findet das gesamte Kollegium zurück in ihre Kindheitszeiten und benimmt sich dementsprechend daneben. Die Schüler sind dem aber nicht abgeneigt und freuen sich fast genauso wie meine Schüler in der ärmsten Extension des Townships als sie plötzlichen ihren Lehrer im Bus erkennen.
Mit unserer, aufgrund von Urlaubszeiten verfrühten, Weihnachtsfeier endet auch mein Arbeitsjahr 2013 offiziell.
... still to come in December 2013 ...
- eine wahnsinnige Fahrt zum Flughafen in Joburg
- Standurlaub mit drei anderen, genauso verrückten, Hühnern
- Wiedervereinigung mit der für mich wichtigsten Person auf dem Planeten aka Beast aka Lauria aka Bro
Random Notes:
- Die magische Miesmuschel weiß ALLES !
- "Wir brauchen neue Hausregeln. Wir sind mit den alten Regeln durch."
- Glückwunsch an Sven, der zum 5000. Besucher meines Blogs geworden ist
- "This is no damage, it is characteristic!"
- "Siiiiiiiiir, looooook, pleeeaaaassssseeee, Siiiiiirrrrrrr, I'm struggeling..."
- .... das ist doch k-k-k-ko-komich
- Im Mau-Mau AKKH Turnier macht sich ein Underdog mit dem Namen "No J" auf die Herrschaft zu übernehmen
- Lied des Jahres 2013: Mamzala produced by VX
- Dienstag 03.12.2013; 15:01; 23° und Regen: "Alter, wenn des die Woche weiter so bleibt bin ich echt pissig!"
- My old friend Lee,
Had too much tea,
So he had to pee,
Behind the tree,
Under the bees.
- Der Potchefstroom Rekord im Snake Xenzia auf dem Nokia 105 liegt höchstwahrscheinlich bei 4212 und wird ziemlich sicher vom Autor dieses Blogs gehalten
- Wort des Jahres: RUlk = riesen Ulk
- RUlk des Jahres: Thato bekommt einen Preis für 100% Anwesenheit ist aber bei der Verleihung abwesend
- Thato des Jahres: Tlotlo, Thato (Haus Betel)
After climbing a great hill, one only finds that there are many more hills to climb.
Nelson Mandela
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